Neptune Energy stellt Restrukturierungspläne vor

15/06/2020

Lingen, 15.6.2020. Mit einem konzernweiten Restrukturierungsprogramm reagiert Neptune Energy auf das aktuell herausfordernde wirtschaftliche Umfeld. „Die Auswirkungen der Covid-19-Krise in Kombination mit den stark gesunkenen Rohstoffpreisen zwingen uns dazu, unser bisheriges Geschäft mit Blick in die Zukunft neu zu bewerten. Wir müssen unsere Geschäftsaktivitäten ändern und damit unsere gesamte Konzernorganisation anpassen“, berichtet Jim House, CEO der Neptune-Gruppe.

Die Geschäftsführung der Neptune Energy Deutschland GmbH informierte am heutigen Tage die Mitarbeiter darüber, dass es auch für das Deutschlandgeschäft Veränderungen geben wird. Die Neptune Energy Gruppe setzt für ihre zukünftigen Aktivitäten in Deutschland auf eine neue Organisationsstruktur. Die operativen Einheiten werden von den zentralen Unterstützungsfunktionen organisatorisch getrennt. Als Konsequenz dieser Neuausrichtung wird der Betriebsstandort Lingen komplett stillgelegt. Innerhalb des existierenden Unternehmensverbundes wird die Neptune Energy Gruppe eine neue Deutschland-Zentrale in Hannover aufbauen. „Wir stärken damit unsere Standorte mit Erdöl- und Erdgasproduktion und werden uns in den zentralen Funktionen schlanker als bisher aufstellen. Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung sichern wir die Zukunft unserer Aktivitäten im Land“, erklärt Dr. Andreas Scheck, Geschäftsführer von Neptune Energy in Deutschland, den Leitgedanken der Restrukturierung. 

Die bedeutenden Produktionsstandorte in Deutschland, darunter Rühlermoor (Emsland) und Speyer (Rheintal)erhalten zusätzliche Stellen. Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass in der bisherigen Deutschland-Zentrale in Lingen ca. 165 Vollzeitstellen entfallen. Allerdings wird es für einen Teil der bisher in Lingen beschäftigten Mitarbeiter eine berufliche Perspektive in Form einer neuen Beschäftigung im Unternehmensverbund geben. Die neue Zentrale soll ca. 100 neue Vollzeitstellen umfassen. 

Zunächst soll mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan verhandelt werden, bevor endgültige Ergebnisse vorliegen. Diese Verhandlungen sollen möglichst zeitnah beginnen.