Erkundungsbohrung
in Hoogstede

Zukunftspotenzial im Erdgasfeld Adorf

Das Projekt im Überblick

Unsere Experten planen im Jahr 2019 eine neue Erdgas-Erkundungsbohrung niederzubringen – in der Gemeinde Hoogstede im Landkreis Grafschaft Bentheim, einer traditionsreichen Region zur Förderung von Erdöl und Erdgas. Den Anstoß für das Vorhaben gaben die Auswertungen von seismischen Untersuchungen aus dem Jahr 2014 – ein bewährtes Messverfahren zur Erkundung von Lagerstätten. Das Projekt trägt den Namen Adorf Z15.

Der Bohrplatz

Anfang 2019 startete das Unternehmen mit dem Bau des rund 9.000 Quadratmeter großen Bohrplatzes auf einer landwirtschaftlichen Fläche an der Kreisstraße Bathorner Diek. Die Arbeiten dauern rund zwei bis drei Monate. Während der Bauphase sind rund sechs Facharbeiter an Werktagen zwischen 7.00 und 20.00 Uhr aktiv.

Die Bohrung

Neptune Energy unterbricht alle Arbeiten während der Frühlings- und Sommermonate und teuft die Bohrung erst im Herbst 2019 ab. Der zuständige Bohringenieur plant etwa drei Monate für die Umsetzung dieses Arbeitsschrittes ein. Die Bohrung soll im Untergrund innerhalb einer leichten Kurve verlaufen und etwa 4.000 Meter lang und 3.500 Meter tief sein.

Nach kurzzeitigen Fördertests baut ein Fachunternehmen die Bohranlage ab und Experten entscheiden über das weitere Vorgehen. Falls das Projektteam wirtschaftlich förderbares Erdgas findet, beginnen die Vorbereitungen für den Förderbetrieb und Förderanlagen werden installiert. Das geförderte Erdgas soll direkt vor Ort in das regionale Netz eingespeist werden.

 

Adorf Z15: Sicherheit und Umweltschutz

Alle Arbeiten stehen unter Aufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Diese und andere Behörden achten darauf, dass die in Deutschland geltenden Sicherheits- und Umweltschutzstandards eingehalten werden. Fachleute dichten das Bohrloch durch ein System aus Stahlrohren und Zement mehrfach gegenüber dem Grundwasser ab und installieren Absperrvorrichtungen und Drucküberwachungen. Zudem ist der Bohrplatz versiegelt und mit einem Entwässerungssystem ausgestattet. Dadurch können keine Flüssigkeiten in das Erdreich gelangen. Sämtliches Regenwasser wird aufgefangen, untersucht und falls notwendig fachgerecht entsorgt. Alle Belange des Naturschutzes wurden durch externe Sachverständige betrachtet – im landschaftspflegerischen Begleitplan einschließlich einer artenschutzrechtlichen Prüfung sowie einer Umweltverträglichkeits-Vorprüfung.

Belange von Anwohnern

Zeitweise wird es während der Arbeiten tagsüber zu Baulärm sowie einem erhöhten Lastkraftwagen- und Autoverkehr in der direkten Umgebung des Bohrplatzes kommen. Neptune Energy achtet auf die Einhaltung aller Immissionsrichtwerte und verwendet ausschließlich Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik.

Zeitplan im Überblick

Anfang 2019: Rund zwei bis drei Monate Bohrplatzbau

Herbst 2019: Abteufen der Erdgasbohrung

Anfang 2020: Testen der Bohrung

Kontakt
Annika Richter
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Neptune Energy Deutschland
+49 (0) 594/612-888

E-Mail
presse@neptuneenergy.de