Erneuerung der Obertageanlagen in Geeste 

Zukunftssicherung im Erdölfeld Bramberge

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Das Projekt im Überblick
Neptune Energy investiert in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro in die Erneuerung der Obertageanlagen auf dem Hauptbetriebsplatz des Erdölfeldes Bramberge in der Gemeinde Geeste. Nach vielen Monaten der Planungen konnte das Team Anfang 2020 mit den Arbeiten beginnen.

Die Erneuerung der bestehenden Aufbereitungsanlage setzen Fachunternehmen in mehreren Phasen um. Bei laufendem Betrieb wurde zunächst die Baustelle auf dem Neptune Energy-Betriebsplatz eingerichtet, ein Hochtank demontiert und Fundamente für zwei neue Tanks gegossen. Jetzt erfolgt der Neubau von zwei, modernen Edelstahltanks für Rohöl und Lagerstättenwasser mit Fassungsvolumen von 1.400 und 3.900 Kubikmetern. Dazu installieren Experten vor Ort zwei Turmdrehkräne, um die Tanks nach und nach zu errichten. Außerdem steht die Modernisierung weiterer Anlagenteile, wie zum Beispiel einer Kälteanlage, auf dem Programm.

Erst zum Schluss schließen Mitarbeiter das moderne System an den bestehenden Betrieb an. Am Ende des Projektes wird eine insgesamt kleinere Anlage auf dem Betriebsplatz in Bramberge stehen. Mit Hilfe dieser Maßnahmen optimiert das Projektteam die Verfahrenstechnik und damit die Produktivität der Anlagen am Standort Bramberge.

Der Hintergrund

Auf einer Fläche von knapp 39.000 Quadratmetern bereitet Neptune Energy derzeit das im Feld Bramberge produzierte Erdöl mit Hilfe von verschiedenen Prozessanlagen zur weiteren Verarbeitung auf. Der Betriebsplatz besteht bereits seit den späten 1950er Jahren und die Anlagen wurden im Laufe der Zeit immer wieder modernisiert. Die nun beschlossenen Investition sichern die Zukunft des Feldes.

Die Förderung

Das Unternehmen hat als Betriebsführer im Feld Bramberge im Jahr 2019 knapp 65.000 Tonnen Erdöl gefördert. Seit Beginn der Förderung im Jahre 1957 wurden insgesamt über 20 Millionen Tonnen Erdöl in Bramberge produziert.
Sicherheit und Umweltschutz
Alle Arbeiten stehen unter Aufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Ein Bauleiter überwacht stets alle Aktivitäten vor Ort. Die Anlagen entsprechen dem neuesten Stand der Technik.
Zeitplan im Überblick

Anfang 2020: Baustelleneinrichtung, Demotage und Erstellung der Fundamente

Ab August 2020: Errichtung der zwei neuen Tanks

Ende 2021: Inbetriebsnahme der erneuerten Anlage

Anfang 2022: Feritgstellung des Projekts, Dokumentation