Erkundungsbohrung
in Hoogstede

Zukunftspotenzial im Erdgasfeld Adorf

Das Projekt im Überblick

Unsere Experten haben Ende 2019 eine neue Erdgas-Erkundungsbohrung –  in der Gemeinde Hoogstede im Landkreis Grafschaft Bentheim, einer traditionsreichen Region zur Förderung von Erdöl und Erdgas, niedergebracht. Den Anstoß für das Vorhaben gaben die Auswertungen von seismischen Untersuchungen aus dem Jahr 2014 – ein bewährtes Messverfahren zur Erkundung von Lagerstätten. Das Projekt trägt den Namen Adorf Z15.

Der Bohrplatz

Anfang 2019 startete das Unternehmen mit dem Bau des rund 9.000 Quadratmeter großen Bohrplatzes auf einer landwirtschaftlichen Fläche an der Kreisstraße Bathorner Diek. Bei dem Bohrplatz handelt es sich um eine zum Untergrund versiegelte Fläche mit eigenem Entwässerungssystem.

Die Bohrung

Bohrbeginn war im letzten Quartal 2019. Die Bohrung erreicht ihre Endteufe in 3.700 Metern in der Formation des Karbon im Februar 2020. Die Bohranlage wurde nach Abschluss der Arbeiten abgebaut. Im Anschluss daran führte Neptune Energy umfangreiche Fördertests an dieser neuen Erdgasbohrung durch. Das Ergebnis: bis zu 12.000 Kubikmeter Erdgas traten pro Stunde zu Tage.

Auf dem Bohrplatz wird in den nächsten Monaten eine Aufbereitungsanlage für das Rohgas errichtet. Das Medium wird dort getrocknet, bevor es in eine Erdgasleitung eingespeist werden kann. Mit der Aufnahme der dauerhaften Produktion wird gegen Ende 2020 gerechnet.

 

Adorf Z15: Sicherheit und Umweltschutz

Alle Arbeiten stehen unter Aufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Diese und andere Behörden achten darauf, dass die in Deutschland geltenden Sicherheits- und Umweltschutzstandards eingehalten werden. Fachleute dichten das Bohrloch durch ein System aus Stahlrohren und Zement mehrfach gegenüber dem Grundwasser ab und installieren Absperrvorrichtungen und Drucküberwachungen. Zudem ist der Bohrplatz versiegelt und mit einem Entwässerungssystem ausgestattet. Dadurch können keine Flüssigkeiten in das Erdreich gelangen. Sämtliches Regenwasser wird aufgefangen, untersucht und falls notwendig fachgerecht entsorgt. Alle Belange des Naturschutzes wurden durch externe Sachverständige betrachtet – im landschaftspflegerischen Begleitplan einschließlich einer artenschutzrechtlichen Prüfung sowie einer Umweltverträglichkeits-Vorprüfung.

Belange von Anwohnern

Zeitweise wird es während der Arbeiten tagsüber zu Baulärm sowie einem erhöhten Lastkraftwagen- und Autoverkehr in der direkten Umgebung des Bohrplatzes kommen. Neptune Energy achtet auf die Einhaltung aller Immissionsrichtwerte und verwendet ausschließlich Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik.

Zeitplan im Überblick

Q4 2019-Q1 2020: Abteufen der Erdgasbohrung mit anschließenden Testarbeiten

Anfang 2020: Errichtung einer Aufbereitungsanlage

Ende 2020: Anschluss der Bohrung an bestehendes Netz

Kontakt
Annika Richter
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Neptune Energy Deutschland
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