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Bau des Betriebsplatzes an der Bohrung Kai 1 mit Bagger und neuer Schotterzufahrt
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Rückbau Erdgasbohrungen Thüringen

Rückbauarbeiten bis 2027 

Seit 2023 führen wir in den Erdgasfeldern Fahner Höhe, Kirchheilingen, Krahnberg und Mühlhausen den Rückbau von elf Betriebsplätzen durch und kommen damit unserer Verantwortung als Bergunternehmen nach. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2027 an.

Neptune Energy förderte mehrere Jahrzehnte Erdgas in den Feldern Fahner Höhe, Kirchheilingen und Mühlhausen. Daneben gehörte auch Krahnberg zu den erschlossenen Feldern, aus dem aber wegen des zu geringen Methangehaltes nie gefördert wurde. Seit dem Ende der Förderung ruhen die Anlagen unter stetiger Kontrolle. Nun werden elf Bohrungen in den genannten Bergwerksfeldern dauerhaft und sicher verfüllt sowie die beanspruchten Flächen wieder für die Land- und Forstwirtschaft nutzbar gemacht.

Getreidefeld über einer verfüllten Bohrung, im Hintergrund ein verbliebener Messpunkt

Was bedeutet Rückbau?

Wir sind in allen Phasen der Erdöl- und Erdgasproduktion tätig, von der Erschließung bis hin zum Rückbau. Der Rückbau markiert den letzten Schritt im Lebenszyklus der Förderung. Unsere Verantwortung umfasst die vollständige Wiederherstellung der Flächen, die durch den Bergbau genutzt wurden. Nach Abschluss der Arbeiten stellen wir diese Flächen zur weiteren Nutzung bereit, womit die bergbauliche Aufsicht endet.

Zahlen, Daten, Fakten zum Projekt

  • Größe der Erdgasfelder: rund 1.500 Hektar
  • Lage der Erdgasfelder: Landkreis Gotha und Unstrut-Hainich-Kreis
  • Anzahl der zu verfüllenden Bohrungen: 11
  • Bohrungstiefe: 1.000 – 1.200 Meter
  • Rückbau-Zeitraum: Sommer 2023 bis voraussichtlich Ende 2027
Zufahrtsweg zur Bohrung FH 7 vor der Rodung

Priorität für Sicherheit und Umweltschutz

Für die Planungen beziehen wir Grundstückseigentümer und -pächter, Gemeinden und Behörden ein. Alle Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit dem Thüringer Umweltministerium, welches die Rückbaukosten finanziert und stehen unter Aufsicht des Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) mit Sitz in Gera. Diese und andere Fachbehörden achten darauf, dass die in Deutschland geltenden Sicherheits- und Umweltschutzstandards eingehalten werden.

Schema der Verfüllung einer Bohrung von der Lagerstätte bis zur Ackersohle

Das Verfahren

Der Rückbau der Betriebsplätze erfolgt in drei Abschnitten.

In der ersten Bauphase, ab Herbst 2024, errichtet Neptune Energy geeignete Standflächen und Zufahrtswege.

Im nächsten Schritt verfüllen wir ab dem 1. Quartal 2026 die Bohrungen. Um die Verfüllung der rund 1.000 Meter tiefen Bohrlöcher durchführen zu können, errichten wir für rund sechs Wochen eine etwa 35 Meter hohe Spezial-Anlage auf jedem Betriebsplatz. Alle Bohrungen werden der Reihe nach mit Zement und mechanischen Barrieren endgültig und dauerhaft gesichert. Anschließend kürzen Fachleute die Rohre rund zwei Meter unterhalb der Ackersohle und sichern sie mit einer Betonplatte vollständig.

Nach der Verfüllung der Bohrungen baut Neptune Energy die Betriebsflächen einschließlich der errichteten Zufahrten vollständig zurück. Abschließend richten wir das Gelände entsprechend seiner vorherigen Nutzung wieder her und übergeben es vertragsgemäß dem Eigentümer.

Vorher-Nachher-Update 2024/25

Eingezäunter Bohrlochkopf der Bohrung FH 8 auf einer Waldlichtung vor dem Rückbau
Junge Aufforstung mit Wuchshüllen im Umfeld der Bohrung FH 8
Eingezäunter Bohrlochkopf der Bohrung Kch 81 in einem Feld vor dem Rückbau
Bagger und Planierraupe beim Bau des Betriebsplatzes an der Bohrung Kch 81
Bohrlochkopf der Bohrung Krab 11 vor dem Rückbau, im Hintergrund Windräder
Betriebsplatz der Bohrung Krab 11 mit eingezäuntem Bohrlochkopf
Eingezäunter Bohrlochkopf der Bohrung Krab 5 vor dem Rückbau
Die Bohrung Krab 5 nach der Rodung des Bewuchses
Bohrlochkopf der Bohrung Krab 15 auf dem eingezäunten Platz vor dem Rückbau
Fertiggestellter Betriebsplatz der Bohrung Krab 15
Junge Aufforstung mit Wuchshüllen im Umfeld der Bohrung FH 8
Eingezäunter Bohrlochkopf der Bohrung Kch 81 in einem Feld vor dem Rückbau
Bagger und Planierraupe beim Bau des Betriebsplatzes an der Bohrung Kch 81
Bohrlochkopf der Bohrung Krab 11 vor dem Rückbau, im Hintergrund Windräder
Betriebsplatz der Bohrung Krab 11 mit eingezäuntem Bohrlochkopf
Eingezäunter Bohrlochkopf der Bohrung Krab 5 vor dem Rückbau
Die Bohrung Krab 5 nach der Rodung des Bewuchses
Bohrlochkopf der Bohrung Krab 15 auf dem eingezäunten Platz vor dem Rückbau
Fertiggestellter Betriebsplatz der Bohrung Krab 15
Eingezäunter Bohrlochkopf der Bohrung FH 8 auf einer Waldlichtung vor dem Rückbau
Karte der Rückbaustandorte in Thüringen mit den Bohrungen Kai, Kch, FH und Krab
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in unserem Flyer

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Porträt von Maximilian Zindel
Maximilian Zindel

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