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Luftbildaufnahme des Bohrplatzes Adorf Z19 mit Bohranlage und Betriebsgebäude
Base

Erdgasförderung Adorf Karbon

Heimische Rohstoffe aus der Grafschaft Bentheim

Am Standort Georgsdorf im Landkreis Grafschaft Bentheim realisieren wir ein modernes Erdgasförderprojekt. Ziel ist es, regionale Energiequellen effizient, umweltschonend und sicher zu erschließen. So tragen wir zur Versorgungssicherheit in Deutschland bei. Das Erdgasfeld Adorf Karbon ist damit ein bedeutender Teil unseres Handlungsfeldes Base.

Projektübersicht

Im Winter 2025/2026 haben wir die Bohrungen Adorf Z19 und Adorf Z20 erfolgreich in den Betrieb genommen. Beide Bohrungen befinden sich auf einer ehemaligen landwirtschaftlichen Fläche südlich des Heideweges in der Gemeinde Georgsdorf. Sie sind jeweils mehr als 4.000 Meter lang. Nach abschließenden Maßnahmen hat das Team vor Ort die Bohranlage im Herbst 2025 abgebaut. Den Bohrplatz für beide Bohrungen haben Fachunternehmen bereits Ende 2024 errichtet.

Luftbild der Bohranlage mit Betriebsplatz und angrenzenden Feldern

„Die Entwicklung des Erdgasfeldes Adorf Karbon ist ein echtes Grafschafter Erfolgsprojekt für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Region. Eine gute Nachbarschaft mit den Menschen vor Ort ist uns dabei besonders wichtig.“

Dr. Andreas Scheck
Geschäftsführer Neptune Energy
Bohranlage im Winter neben einer Photovoltaikanlage

Eine Erfolgsgeschichte

Die Adorf Z19 und Adorf Z20 haben wir in die Lagerstätte Adorf Karbon niedergebracht. Aktuelle geologische Erkenntnisse und lokale Erfahrungen gaben den Anstoß für dieses Vorhaben. Den Untergrund in dieser Region kennen wir gut. Denn seit 2019 haben unsere Fachleute bereits vier weitere Bohrungen in dieselbe Lagerstätte niedergebracht. Die Bohrungen namens Adorf Z15, Z16, Z17 und Z18 befinden sich auf zwei weiteren Betriebsplätzen ‒ am Torfabfuhrweg in Georgsdorf sowie am Bathorner Diek in Hoogstede.

Insgesamt sind drei moderne Aufbereitungsanlagen für das Rohgas in Betrieb, um rund 300.000 Haushalte pro Jahr mit Erdgas versorgen zu können – nah am Verbraucher und mit einem deutlich besseren CO2-Fußabdruck als bei allen Importen.

 

3D-Darstellung eines Bohrplatzes mit Bohranlage, Silos und Containern

Unser Betriebsplatz

Unser Betriebsplatz ist mehr als zwei Hektar groß und setzt sich aus einem flüssigkeitsdichten, inneren Bereich sowie Umfahrungs- und Aufstellflächen und einer asphaltierten Zufahrt zusammen. Durch ein Entwässerungssystem können keine Flüssigkeiten in das Erdreich gelangen.

Unsere Bohrungen

Beide Bohrungen verlaufen im Untergrund innerhalb einer Kurve. Unsere Fachleute haben die Adorf Z19 und Adorf Z20 durch ein System aus Stahlrohren und Zement mehrfach gegenüber dem Grundwasser abgedichtet und  Absperrvorrichtungen und Drucküberwachungen installiert. 

 

Dr. Stefan Brieske im Gespräch mit einem Kollegen auf dem Betriebsplatz

Zeitplan für beide Bohrungen
Zeitplan für die Adorf Z19 und Adorf Z20

Ab Herbst 2024
Start Bohrplatzbau


Winter/Frühling 2025
Abteufen der Erdgasbohrung


Sommer 2025
Testen der Bohrung Adorf Z19, Abteufen der Bohrung Z20


Herbst 2025
Testen der Bohrung Adorf Z20


2025
Wir setzen ebenfalls den Bau einer Aufbereitungsanlage auf unserem Betriebsplatz um. Auch die Leitungsanbindung der Bohrung in das regionale Erdgasnetz von Erdgas Münster findet in diesem Jahr statt.


Winter 2025/2026
Start Produktion für beide Bohrungen

Lars Bierenriede zeigt auf Bohrgestänge auf dem Betriebsplatz
Bohrturm mit gestapelten Futterrohren im Vordergrund
Luftbild des neu angelegten Bohrplatzes mit Zufahrt
Bohranlage im Winter neben einer Photovoltaikanlage
Bohrturm mit gestapelten Futterrohren im Vordergrund
Luftbild des neu angelegten Bohrplatzes mit Zufahrt
Bohranlage im Winter neben einer Photovoltaikanlage
Lars Bierenriede zeigt auf Bohrgestänge auf dem Betriebsplatz

Neptune Energy legt den Fokus auf die Einhaltung von Sicherheits- und Umweltschutzstandards

Alle Arbeiten stehen unter Aufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Diese und andere Fachbehörden achten darauf, dass die in Deutschland geltenden Sicherheits- und Umweltschutzstandards eingehalten werden. Externe Sachverständige haben unsere Konzepte für den Bohrplatz und die Bohrungen  geprüft und unter anderem die Belange des Naturschutzes betrachtet – im landschaftspflegerischen Begleitplan einschließlich einer artenschutzrechtlichen Prüfung sowie einer Umweltverträglichkeitsvorprüfung. Die Fachbeiträge beschreiben unter anderem, wie wir Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft vermeiden. Teilweise ist dies nicht möglich, zum Beispiel durch die Versiegelung von Flächen. Aus diesem Grund haben wir Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Naturschutz vorgesehen. Unabhängig davon arbeiten wir daran, bei all unseren Aktivitäten, Kohlenstoffdioxid-Emissionen so weit wie möglich zu senken. Dazu gehört zum Beispiel die Elektrifizierung von Anlagen bei gleichzeitiger Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien.

Der Standort unseres Bohrplatzes liegt südlich des Heidewegs in Georgsdorf.

Ihr Kontakt für Rückfragen

Porträt von Annika Richter
Annika Richter

Unternehmenskommunikation

Aktuelles zum Projekt

zum Medien-Center

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