Rückbau Grafschaft Bentheim & Emsland
Zurück zur Natur
Unser Projekt
Seit vielen Jahrzehnten fördert Neptune Energy, mit lokaler Produktionszentrale in Meppen, Erdöl und Erdgas. Dabei werden wir auch unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht: Unser Rückbau-Team verwandelt ehemalige Bohrungen und Betriebsplätze wieder in Felder und Natur.
Aktuell setzen Fachleute vor Ort große Rückbaukampagnen um. Allein in den Jahren 2024 und 2025 stehen in der Region zum jetzigen Planungstand 28 Ölbohrungen sowie 11 Gasbohrungen und in etwa genauso viele Betriebsplätze auf dem Programm. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 20 Millionen Euro.
Die Gasbohrungen verfüllen Fachleute mit einer rund 35 Meter hohen Bohranlage. Die Bohrungen sind etwa 2.000 Meter tief. Das Team arbeitet nach dem Prinzip einer Wanderbaustelle. Sie bauen die Anlage an einem Standort auf, verfüllen die Bohrung, bauen die Anlage ab und starten dann genauso wieder bei der nächsten Bohrung. Die Fachleute sind für die Verfüllungsarbeiten jeweils rund vier Wochen an einem Standort aktiv.
Die durchschnittlich 1.200 Meter tiefen Ölbohrungen verfüllt ein zweites Team aus Neptune Energy-Mitarbeitern fortlaufend mit einer kleineren, hauseigenen Winde mit einem ähnlichen Verfahren. Später erfolgt noch der Rückbau aller dazugehörigen Betriebsplätze und Leitungen sowie die Rekultivierung der Flächen.
Was bedeutet Rückbau?
Neptune Energy ist im gesamten Prozess der Erdöl- und Erdgasförderung aktiv. Von der Aufsuchung bis zum Rückbau. Der Rückbau stellt dabei den letzten Schritt im Lebenszyklus der Förderung dar. Wir sind für die vollständige Wiedernutzbarmachung der ehemals durch den Bergbau beanspruchten Grundstücksflächen verantwortlich. Nach Abschluss der Arbeiten geben wir sie zur Nachnutzung frei. Damit endet dann die Bergaufsicht.
Wie läuft ein Rückbauprojekt ab?
Nach der gesamten Planungsphase, inklusive der behördlichen Genehmigungsverfahren, steht der Rückbau der obertägigen Anlagen auf dem Programm. Häufig müssen wir die Betriebsplätze im Anschluss erweitern, um vor Ort mit einer Bohranlage arbeiten zu können. Nach der Verfüllung der Bohrung, bauen wir schließlich auch die Plätze und Leitungen zurück und rekultivieren das Gelände. Von Anfang bis Ende dauert dieser Prozess etwa anderthalb bis zwei Jahre.
Wie funktioniert eine Verfüllung?
Fachleute ziehen zuerst die alten Förderrohre aus dem Bohrloch. Im Anschluss füllen sie in das Bohrloch Tiefbohrzement. Zusätzliche mechanische Abschlüsse sichern das Bohrloch ebenfalls ab. Den Abschluss bildet eine dicke Betondecke unterhalb der Rasenkante.
Dieses Video zeigt anschaulich, wie eine Bohrung von uns sicher verfüllt wird.
Sicherheit und Umweltschutz haben Priorität
Alle Arbeiten stehen unter Aufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Diese und andere Fachbehörden achten darauf, dass die in Deutschland geltenden Sicherheits- und Umweltschutzstandards eingehalten werden. Teilweise kommt es während der Arbeiten zu Baulärm sowie einem erhöhten Lastkraftwagen- und Autoverkehr in der direkten Umgebung der Bohrplätze. Dafür bitten wir um Verständnis. Um die Menschen vor Ort möglichst wenig zu beeinträchtigen, achten wir auf die Einhaltung aller Immissionsrichtwerte und verwenden ausschließlich Anlagen nach dem aktuellen Stand der Technik.

In der ersten Jahreshälfte 2025 steht vor allem die Verfüllung von Ölbohrungen auf dem Programm. In den nächsten Monaten werden Neptune Energy-Kollegen in den Gemeinden Haselünne Geeste, Hoogstede, Sögel, Werpeloh und Werlte aktiv.
Kontakt
Annika Richter
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 511 / 87 98 96 00
E-Mail: