Verfüllung ehemaliger Erdgassonden im Feld Märkisch Buchholz

08/08/2019

Im Zeitraum September bis Dezember 2019 beabsichtigt Neptune Energy, drei nicht mehr genutzte Erdgassonden im Feld Märkisch Buchholz zu verfüllen und damit endgültig zu verschließen.

Lingen/Märkisch Buchholz, 08.08.2019. Im Zeitraum September bis Dezember 2019 beabsichtigt Neptune Energy, drei nicht mehr genutzte Erdgassonden im Feld Märkisch Buchholz zu verfüllen und damit endgültig zu verschließen. Entsprechende Sonderbetriebspläne hat das Unternehmen beim brandenburgischen Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) eingereicht.

Die Erdgasbohrungen „Märkisch Buchholz 1“, „Märkisch Buchholz 2“ und „Märkisch Buchholz 3“ auf dem Gebiet der Gemeinde Münchehofe und der Stadt Märkisch Buchholz wurden 1986 durch eine Vorgängergesellschaft abgeteuft, aber niemals in den regulären Förderbetrieb überführt. Grund dafür ist die Zusammensetzung des seinerzeit aufgefundenen Erdgases, insbesondere der hohe Anteil an Stickstoff, der eine wirtschaftliche Nutzung immer erschwerte. Neptune Energy hatte im Jahr 2018 erklärt, ein Entwicklungsprojekt für die Lagerstätte Märkisch Buchholz aufzugeben.

Qualifiziertes Fachpersonal und spezielles Gerät werden die nachhaltige und sichere Verfüllung der Bohrungen gewährleisten. Für die Arbeiten nutzen die Experten eine rund 50 Meter hohe Winde. Vorbehaltlich der behördlichen Zulassung sowie der Verfügbarkeit von technischen Anlagen, werden die Verfüllungsarbeiten voraussichtlich im September an der Bohrung „Märkisch Buchholz 2“ auf dem Gebiet der Gemeinde Münchehofe beginnen, bevor dann jeweils nacheinander die übrigen zwei Bohrungen verschlossen werden. Pro Bohrung rechnet das Unternehmen mit einer Einsatzzeit der Windenanlage von ca. sechs Wochen. Bei bestimmten Arbeitsschritten werden später auch Nachtarbeiten erforderlich sein.

Die Fachleute bauen zunächst den ehemaligen Förderstrang aus und verschließen dann das Bohrloch mit mechanischen Abdichtungen und Tiefbohrzement entsprechend der gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Bis zum abschließenden, vollständigen Rückbau der ehemaligen Betriebsplätze und der Zufahrtswege zu einem späteren Zeitpunkt werden die Plätze und die verfüllten Bohrlöcher weiterhin regelmäßig kontrolliert. Bei den Arbeiten handelt es sich um routinemäßige Rückbauarbeiten zur finalen Stilllegung der Anlagen und nicht um Arbeiten, die der erneuten Förderung von Erdgas dienen.

Der Einsatz von erfahrenem Fachpersonal und moderner Technik sorgen für den Schutz von Mensch und Umwelt. Sämtliche Aktivitäten werden unter höchsten Sicherheitsstandards durchgeführt. Alle Projekte sind bereits im Vorfeld genauestes geplant und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt.